Wie wichtig ist die Reinigung einer Kettensäge?

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Die Reinigung einer Kettensäge ist sehr wichtig und es ist sehr zu empfehlen, diese regelmäßig zu reinigen. Ich selbst säubere meine Motorsäge nach jedem Einsatz. So ist die Reinigung nur eine Sache von Minuten. Die Späne, der Staub oder das Kettenhaftöl haften noch nicht an und für die Entfernung reicht oftmals bereits ein Handfeger und Pinsel aus. Natürlich geht es mit Druckluft noch einfacher.

Kettensäge schmutzig

Wenn man zwei bis drei Tage damit wartet, dann ist es auch noch kein Problem. Werden daraus jedoch Wochen oder Monate, umso mehr haften die Rückstände an und das Putzen der Säge dauert deutlich länger. Helfen kann dann der Einsatz eines guten Kettensägereinigers.

Was passiert, wenn man zu lange damit wartet?

Die Motorsäge wird erst einmal weiterhin funktionieren. Aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo der anhaftende Schmutz die Funktionsfähigkeit nach und nach beeinflussen kann. Besonders betroffen sind davon die Benzin-Kettensägen, da deren Reinigung sich nicht nur auf den äußeren Bereich wie dem Gehäuse, der Führungsschiene oder dem Kettenrad bezieht, sondern auch auf den Luftfilter, die Zündkerze oder den Vergaser.

Mögliche Probleme hierbei sind unter anderem Startprobleme oder ein zunehmender Leistungsverlust. Bei einer Elektro-Kettensäge oder Akku-Kettensäge können mit der Zeit natürlich auch Probleme auftreten. Dies wäre denkbar, wenn sich die Lüftungsschlitze des Elektromotors mit Spänen zusetzen und eine vollständige Kühlung nicht mehr gewährleistet wird. Gleiches gilt für die Elektronik im Inneren.

Kettensäge mit Schmutz

Desgleichen kann die Handhabung bzw. die Führung der Säge mit der Zeit sehr unangenehm werden. Ein mit Baumharz verklebter Handgriff ist nicht gerade sehr angenehm oder vollkommen verkrustete Kettenradabdeckung, deren Schrauben sowie Kettenspanner kaum noch zu erkennen sind.

Mitunter ist vielen Besitzern einer Kettensäge gar nicht bewusst, wie wichtig deren regelmäßig Reinigung eigentlich ist. Diese werden einfach nach der Benutzung wieder in das Regal gestellt und in der nächsten Garten- oder Brennholzsaison wieder herausgeholt. Springen die Sägen dann nach mehreren vergeblichen Startversuchen nicht mehr an, dann ist der Ärger der Besitzer mitunter vorprogrammiert, obwohl das Problem selbst verursacht wurde.

Verständlicherweise spielt die Reinigung einer Motorsäge nicht nur dort eine wichtige Rolle, sondern gilt genauso bei vielen anderen Gartengeräten und Werkzeugen. Im Verbrauchermagazin von idealo bin ich hierzu auf einen interessanten Artikel gestoßen, welcher sehr nützliche Tipps zur Werkzeugpflege zeigt.

Welche Dinge werden für die Reinigung benötigt?

Einige habe ich gerade schon angesprochen. So lässt sich mit einem Handfeger und einem Pinsel ein Großteil der Säge hervorragend säubern. Mit einem Lappen können Ölrückstände abgewischt werden. Der Einsatz mittels Druckluft kann die Reinigung beschleunigen. Wobei der Kauf eines Druckluftkompressors nicht zwingend erforderlich ist, denn es gibt im Handel auch passendes Druckluftspray zu kaufen. Dieses Spray wäre beispielsweise eine Alternative, wenn die Säge nur wenige Male im Jahr zum Einsatz kommt.

Mit einer runde Zylinderbürste kommt man an enge Stellen wie beispielsweise den Kühlrippen oder den Lufteinlassschlitzen und der Einsatz eines Kettensägereinigers oder Harzeentferners kann dabei helfen, hartnäckige Rückstände zu entfernen.

Bei kox-direct.de habe ich noch einen weiteren informativen Artikel zur Reinigung einer Kettensäge gefunden.

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